Person montiert ein Triebwerk
© Rolls-Royce

Luft- und Raumfahrt

Die Luft- und Raumfahrtindustrie hat in Berlin-Brandenburg eine lange Tradition. Sie begann vor 120 Jahren mit den Flugversuchen des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal. Inzwischen positioniert sich die Hauptstadtregion erfolgreich als Deutschlands drittgrößtes Aerospace-Kompetenzzentrum.

Schwerpunkte sind:

  • Triebwerksentwicklung und -fertigung
  • Leichtflugzeugbau
  • Flugzeugwartung und -instandhaltung
  • Produktion von Kleinsatelliten und -subsystemen
  • Testung, entwicklungs- und produktionsbezogene Dienstleistungen sowie Forschung, Entwicklung und Anwendung von unbemannten Flugsystemen (Drohnen)
  • New Space

Bei der Triebwerksentwicklung und -fertigung zählen Berlin und Brandenburg zu den führenden europäischen Standorten. Neben strukturbestimmenden Systemführern wie Rolls-Royce Deutschland und MTU Maintenance sind auch die Deutsche Lufthansa und zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, z. B. Astro- und Feinwerktechnik Adlershof, sowie namhafte Forschungs- und Ausbildungsstellen, wie die TU Berlin, am Standort vertreten.

Zu den etablierten Aktivitäten sind die unbemannten Flugsysteme neu hinzugekommen. Hier zeichnet sich eine große Dynamik in Bezug auf innovative Anwendungen und Dienstleistungen ab. Der regionale Raumfahrtsektor wird durch das Segment der Kleinsatelliten geprägt.

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Handlungsfeld Luft- und Raumfahrt

BBAA (Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V.)

Regional engagiert sich das Branchennetzwerk BBAA (Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V.) gemeinsam mit dem Clustermanagement für eine weitere Stärkung der Region in ausgewählten Themen der Luft- und Raumfahrt.

Die BBAA koordiniert und unterstützt über ihre Beteiligung am Projekt CARE (Clean Aerospace Regions) der EU und am EEAS-Projekt (Energy Efficient Aviation Systems) die bereits in der Region etablierten FuE-Kooperationen speziell in den Themen der energieeffizienteren Fluggeräte, der verbrauchsärmeren Antriebe und der Verwendung von Leichtbaumaterialien, um die Wettbewerbsfähigkeit im Themenbereich umweltfreundliche Luftfahrt zu stärken.